Besuch aus Thailand.

Für zwei Monate wurde dem Westfalen beruflich eine Praktikantin zugewiesen. Eine wackere BWL-Studentin aus Asien, die im harten deutschen Geschäftswesen gestählt werden möchte.

Klare Sache: Als diese flotte Praktikantin beim Stichwort Gerätetauchen ins Schwärmen gekommen ist, wurde sie vom Tauchverein zu einem Tauchgang im Fohlengarten (bei Altenheim) eingeladen.

Ein schnuckeliger kleiner und flacher See, der immer eine gute Sicht und viele Fische bietet.

Bis wir letztenendlich einen schönen Tauchgang hatten, mussten einige Stolpersteine gemeistert werden.

Stolperstein 1: Die Körperstatuten der asiatischen Erdenbewohner können unterschiedlich zu dem schwäbischen Kompaktmodell sein. Welchen Anzug gibt man einem Mädel, welches sein eigenes Echo in einem XSSS Anzug hören kann?

Nach dem vierten Anzug haben wir eine halbwegs passende Variante aus unserem Gerätefundus gefunden.

Stolperstein 2:
Die Fahrt begann im strömenden Regen, die Straßen waren mit allerlei Blattwerk und anderen Gehölzen garniert. Nie im Leben wären wir sonst zu dieser Fahrt aufgebrochen.

Dann hatte sich der Wagemut aber gelohnt!

20 Km vor dem See klarte es auf und wir hatten herrlichen Sonnenschein.

Der See war hat wie üblich ein schönes Tauchrevier geboten. Einfach Klasse war die Sicht (mindestens 2,6 Nagoldtalsperre in der oben offenen Sichtskala).

Für unseren Gast hatte es vollkommen ausgereicht, im 2m Bereich vor Anker zu gehen und die vielen Barsche zu beobachten, die einem sofort um die Finger schwirren, wenn man ein wenig im Sand gräbt.

Nach einer halben Stunde haben wir das Wasser verlassen. Die Lieblingstochter des Westfalen Kati und seine holde Westfälin Jutta haben am Ufer gewartet.

Die Rückfahrt war recht amüsant. Einerseits waren Katis Eltern sehr stolz auf deren Tochter, daß der Englischunterricht in der Schule doch gefruchtet hat, andrerseits waren sie maßlos erstaunt darüber, wie viele Themen junge (und sehr junge) Damen innerhalb 2 Stunden Fahrt bearbeiten können.

Vielleicht reicht es noch für einen weiteren Tauchgang, denn die Praktikantin wird ab Mitte Juli wieder die (Hoch-)Schulbank in Thailand drücken müssen.

Eines ist sicher, es hat ihr sehr gut gefallen und Tauchen wird auch ihr Steckenpferd werden.
Frage ist, ob sie in den Thailändischen Gewässern solch schöne Tauchgänge erleben wird 😉 .

Dear Sassi – all the best for you and for the future as strong businesswoman 😉 . Hope you’ll have some wonderful dives in your native open waters and – you remember us …. your dive buddies and friends from Germany.