Am 18.09. wurden wir vom Panoramabad eingeladen, zur großen Rutschen Einweihung einen Schnuppertauchgang anzubieten. Schnuppertauchgänge bieten immer große Möglichkeiten, Talente im Tauchsport zu entdecken oder einfach nur die Freude ans Tauchen bei Jung und Alt zu erwecken.

Besonders „Jung“ war an diesem Sonntag mehr als vertreten. Um Punkt 14:00 und ein paar akademische Minuten haben wir die Pforten für das Sprungturmbecken geöffnet. Diesmal musste nicht einmal die markante Stimme des zweiten Vorstands, Trainingsleiter oder einfach nur unser „Babba“ Wilf, die Tauchjünger ans Becken bitten. Die lange Schlange der Tauchinteressierten war schon da und ließ die Mannschaft die Ärmel hochkrempeln.

Im Wasser waren: Die Profis Kathrin mit ebenfalls ihrem „Babba“ Lutz und im besten Neopren-Zwirn. So haben sie die kleinen Taucher bernommen. Basti, bewaffnet mit einer Doppelachter, die deutlich signalisierte „… wir machen durch bis morgen früh, wenn es Spaß macht…“, zeigte erneut seine Begabung, gut mit den jungen Tauchern umzugehen.

Anna hat als frisch gebackene goldige Taucherin richtungsweisende Signale(…“ doa na!…“..) an die Tauchinteressierten gesetzt und alle sicher an die Ausgangstreppe zurückgeführt.

Babba Wilf hat sich ebenfalls in seinen Trockenshortie geworfen und seiner Begleitung die tiefen Tiefen des Sprungturmbeckens gezeigt.
Zum Schluss zuckelte der Westfale in seinem neuen feschen Neopren-Flutschi-Anzug durch das Wasser und begleitete seine Frischlinge auf deren ersten Tauchgang.

Ernsthaft und zusammenfassend: Beinahe 70 Tauchinteressenten hat der TSCD die Unterwasserwelt im Panobad gezeigt. Es waren viele verheißungsvolle Talente dabei gewesen, die unseren Verein bereichern würden. Es wäre schön, würden diese Taucher in Spe den Weg zu uns finden.

Eigentlich sollte der Schnupperkurs gegen 16:00 abgeschlossen sein, aber um 16:30 saßen immer noch Kinder und Jugendliche auf der Bank, und freuten sich auf ihren ersten Tauchgang. Da war die halbe Stunde extra einfach Pflicht und hat Spaß gemacht.

Am Schluss hatte der Westfale stolz erwähnt, dass er die gesamten zweieinhalb Stunden mit seinem kleinen 3l-Fläschchen ausgehalten hatte. Das Gerücht, er hätte das nur durch Wechselatmung mit seinen Tauchschnupperern geschafft, ist aber nicht bewiesen.